Ordentliche Piratenversammlung 2013

Am Samstag, 26. Januar, trafen sich die Mitglieder der Piratenpartei SG AR AI für ihre ordentliche Piratenversammlung im St. Galler Regierungsgebäude. Die Versammlung wurde von Parteipräsident Alex Arnold geleitet. Diskussionslos wurde der Jahresbericht 2012 abgenommen, die mit einem Gewinn abschliessende Jahresrechnung 2012 genehmigt sowie das Budget und der Mitgliederbeitrag für das Jahr 2013 angenommen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und für seine Arbeit im Jahr 2012 verdankt. Für den nicht mehr zur Wahl angetretenen Schatzmeister, Martin Heeb, wurde Stefan Bischof gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden für ein weiteres Vereinsjahr bestätigt.

Nebst der Annahme verschiedener Statutenrevisionen wurden auch einige Parolen gefasst. So wurden die Ja-Parolen zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, zum Bundesbeschluss über die Familienpolitik sowie zur Volksinitiative „Für gleich lange Spiesse beim Nichtraucherschutz“ im Kanton Appenzell Ausserrhoden beschlossen. Die Versammlung beschloss ausserdem, die Kandidatur von Samuel Büechi für den Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden zu unterstützen.

Mit Informationen über Engagements und Arbeiten von Mitgliedern fand eine kurzweilige und produktive Piratenversammlung 2013 ihren Abschluss.

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Ordentliche PV am 26. Januar 2013

Am Samstag, 26. Januar, findet um 13:30 Uhr im Lesezimmer 215a des Regierungsgebäudes die ordentliche Piratenversammlung der Piratenpartei SG AR AI statt. Es werden das vergangene Jahr abgeschlossen und das Budget für das neue Jahr festgelegt, der Vorstand wird neu gewählt und die Mitglieder fassen Parolen für die Wahlen und Abstimmungen am 3. März 2013 in Appenzell Ausserrhoden.

Die Traktandenliste ist unter folgendem Link zu finden: http://projects.piratenpartei.ch/projects/sectionos/wiki/Wiki%3EPiratenversammlung%3EPV_2013-01

Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen kann, ist herzlich eingeladen, dem Liveticker auf unserem Twitterkanal @PiratenSG: https://twitter.com/PiratenSG zu folgen. Wir freuen uns auf eine informative und interessante Piratenversammlung 2013!

Im Namen des Vorstands

Severin Bischof, Beisitzer

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JA-Parole zum Beitritt zur Vereinbarung über das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal

Die Piratenpartei SG AR AI hat die Ja-Parole zum Beitritt des Kantons St. Gallen zur Vereinbarung über das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal gefasst. Die Piratenpartei begrüsst und unterstützt Investitionen in die Forschungsförderung. Die Schaffung und möglichst freie Verbreitung von Wissen ist zentral für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und der Wirtschaft. Die Vorteile eines Beitritts für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Rheintal sind nicht von der Hand zu weisen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Forschung und die Steigerung der Attraktivität für neue Firmen sowie die Förderung von Innovation „made in“ der Ostschweiz werden unseren Kanton nachhaltig stärken.

Erstmals hat die Piratenpartei SG AR AI für die Parolenfassung das hauseigene E-Voting-System „Pivote“ benutzt. 100% der registrierten Piraten nahmen an der Abstimmung teil. Das Abstimmungsergebnis fiel einstimmig aus. Somit wird die Ja-Parole für den 25. November von einer breiten Basis der Piraten getragen und unterstützt.

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Die Piratenpartei SG AR AI feiert ihr einjähriges Bestehen

Am 12. November feiert die Piratenpartei SG AR AI ihren ersten Geburtstag. In diesem Jahr hat die Sektion einiges erreicht.

Bereits kurz nach ihrer Gründung nahmen die St. Galler Piraten im Frühjahr 2012 an den Kantonsratswahlen teil. Als grösstenteils Laien in der Politik, durften sich die Kandidaten trotz ausbleibendem Wahlerfolg bei ihrer ersten Wahl über ca. 1,5 % der Stimmen in der Stadt St. Gallen freuen. Neben diesem ersten Wahlkampf musste einiges an organisatorischer Aufbauarbeit geleistet werden. Mit Fug und Recht lässt sich sagen, dass die St. Galler Piraten in dieser ersten Zeit gefordert waren. Dennoch fanden im Rückblick auf das vergangene Jahr immer wieder einige Piraten Zeit, sich an den 14-täglichen Stammtischen zu treffen, zu diskutieren und bei einem Bier, Eistee oder Mohrenkopf über inhaltliche und organisatorische Entwicklungen ihrer Partei zu sinnieren.

Im Sommer stand sogleich ein zweiter Wahlkampf um die Stadtparlamente in St. Gallen und Gossau sowie um das Gemeindepräsidium in Eichberg an. Erstmals weltweit wurde dabei mit Alex Arnold ein Pirat in die Exekutive einer Gemeinde gewählt; ein Erfolg, der via Twitter und andere social media Kanäle innert Kürze um den Globus ging und auf den die Piraten zu recht stolz sind.

Nach einem Jahr hat sich die Piratenpartei SG AR AI als drittstärkste und aktive Sektion der Piratenpartei Schweiz positioniert. Trotzdem liegt der Blick nach vorne, denn es gibt noch viel zu tun. Insbesondere wollen die St. Galler Piraten die wahlkampffreie Zeit nutzen, um sich in der Bevölkerung weiter bekannt zu machen, eine solide Basis aufzubauen und ihr Profil mit weiteren Positionen zu wichtigen lokalpolitischen Anliegen zu schärfen.

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Initiative zur vereinfachten Jugendbewilligung wird initiiert

Am Wochenende ist die Frist für die PiVote Abstimmung bezüglich der Jugendbewilligung für die Stadt St. Gallen abgelaufen und das Resultat ist ausgezählt. Die Frage war: “Soll die Piratenpartei SG AR AI eine Initiative zur Einführung einer vereinfachten Jugendbewilligung starten? ” Die Resultate sind wiefolgt:

Total Stimmen 7

Gültige Stimmen 7

Ungültige Stimmen 0

 

Ja 6

Nein 0

Enthaltung 1

Aufgrund des positiven Resultats werden wir die nötigen Schritte in die Wege leiten und eine Initiative lancieren.

Dies war die erste Abstimmung, die innerhalb der Sektion mit dem eVoting-System der Piratenpartei durchgeführt wurde. Trotz der noch geringen Beteiligung konnten erste Erfahrungen gesammelt und Mitglieder dazu motiviert werden, sich für das eVoting-System zu registrieren.

Aktuell sind auch die Abstimmungen für die Parolen zu den kantonalen Abstimmungen in St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden am laufen. Dies sind die Abstimmungen bezüglich des Referendums zur Revision bzgl. des Finanzhaushaltsgesetzes (AR) und die Abstimmung zum Beitritt zum Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal.

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Schildbürger am Hauptbahnhof

Ich musste den Satz im Tagblatt wirklich zweimal Lesen: «Rampen, Rolltreppen und Lifte sollen in einigen Jahren nachgeliefert werden.» Da bauen wir eine Fachhochschule mit Tiefgarage und einen neuen Zugang zum Hauptbahnhof. Und dann das.

Wir Stadtsanktgaller dürfen stolz sein auf das helle Parkhaus, die Velostation und die «Kiss and Ride»-Zone. Wäre da nicht die Grenze zwischen Neubau und SBB-Unterführung West. Auf der einen Seite die neue Tiefgarage zugänglich via Lift oder Rampe, mit einer behindertengängigen Toilette und hellen freundlichen Räumen. Auf der anderen Seite ein dunkles Loch mit nicht weniger als vier steilen Treppen zu den Gleisen, dem Bus- und Gaiserbahnhof. Auch die Gepäckaufgabe für Bahn- und Flugreisende lässt sich nur via Treppe erreichen. Eine Herausforderung für alle Behinderten, Betagten und Familien bepackt mit Kinderwagen und Koffern.

Wer den Weg via Treppe fürchtet oder ihn schlicht nicht bewältigen kann, ist gezwungen, den Umweg via Rosenbergstrasse und Rathaus-Unterführung zu nehmen. Das sind gut und gerne 500 Meter Umweg und aufgrund der aktuellen Baustellen alles andere als angenehm. Das Ganze ist ein Schildbürgerstreich.

Die Stadt hat das Problem erkannt und verweist für betagte Personen auf die Rathaus-Tiefgarage und für Behinderte auf den gekennzeichneten Parkplatz vor der Hauptpost. Ich erwarte, dass es in den nächsten Tagen eine entsprechende Signalisation gibt, um auf die Situation hinzuweisen.

Und: Liebe Stadt, liebe Verkehrsbetriebe auf dem Bahnhofplatz, vor euch steht ein umfangreiches Bauprojekt zur Neugestaltung des Platzes. Die Hauptprobe habt ihr deutlich verhauen. Bitte macht es in Zukunft besser. Die Einwohner werden es euch danken.

Leserbrief von Marcel Baur, erschienen am 3. Oktober 2012 im St. Galler Tagblatt

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Piraten sind auf Kurs!

Erfolg und Fasterfolg lagen bei den St. Galler Piraten bei den Wahlen vom 23. September sehr nahe beeinander.

So konnte mit der Wahl von Alex Arnold als Gemeindepräsident in Eichberg  erstmals ein Exekutivamt mit einem Piraten besetzt werden; und das mit einer klaren Mehrheit von gut 60% Stimmenanteil! Damit liess Arnold seinen beiden Mitkandidaten der SVP keine Chance und positioniert seine Partei mit ihrer gesellschaftsliberalen Sachpolitik als echte Alternative zu den etablierten Parteien.

Ein Achtungserfolg konnte ebenfalls in Gossau verzeichnet werden. Trotz 2-er Liste konnte die Piratenpartei SG AR AI etwa 1,6% Stimmenanteil  gewinnen und verpasste damit den Einzug ins Parlament haarscharf.

Ebenso konnten sich die Piraten in der Stadt St. Gallen immerhin als stärkste, nicht im Stadtparlament vertretene Partei behaupten.Die Resultate zeigen, dass die Piratenpartei auf dem richtigen Weg ist und auch in Zukunft vermehrt von sich reden machen wird.

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Die Piraten werfen den Enterhaken aus

Am 23. September wird das Stadtparlament St. Gallen neu besetzt.

Der Wahlkampf dazu läuft auf vollen Touren. Das tolle Samstagwetter nutzten auch die Stadtparlamentskandidaten der Piratenpartei SG AR AI Marcel Baur, Severin Bischof und Reto Schneider, um sich vor dem Waaghaus der Öffentlichkeit zu stellen. Ohne Kamele, dafür mit viel Motivation, verteilten die Kandidaten Flyer, stellten sich und die Piratenpartei vor, bestritten rege Diskussionen und erhielten auch viel positives Feedback seitens der Stadt-St. Galler/innen. “Cool, dass es euch auch in St. Gallen gibt” waren etwa die erfreulichen Worte einer Passantin.

Unabhängig vom Wahlausgang hat sich der Tag für die Piratenpartei SG AR AI und ihre Kandidaten gelohnt!

 

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Einige Ziele der Piraten für die Stadt St. Gallen

Open Access

Der Staat ist in vielen Gebieten schöpferisch tätig. Beispielsweise finanziert er Forschung, erhebt statistische Daten, pflegt die Geodaten seines Hoheitgebiets und gibt Lehrmittel heraus. Da all diese Werke von der Allgemeinheit finanziert werden, soll sie auch der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stehen und sinnvollerweise im Internet zum kostenfreien Download und Verwendung angeboten werden. So wie es beispielsweise Zürich und Berlin vorgemacht haben, könnte auch die Stadt St. Gallen den Bedürfnissen unserer Zeit Rechnung tragen und ein zentrales Downloadportal eröffnen und unterhalten.

Transparenz

Wir finden es wichtig, dass die Bürgerin und der Bürger weiss, was die gewählten Vertreter für sie bzw. ihn tun. Im Sinne einer demokratischen Kontrolle fordern wir deshalb, dass die (jetzt schon vorhandenen!) Aufnahmen der Stadtparlamentssitzungen, die Protokolle, die namentlichen Abstimmungsresultate sowie grundsätzlich auch die Verträge, die der Staat abschliesst, konsequent  und zeitnah veröffentlicht werden.  Nur so können das Verantwortungsbewusstsein der Parlamentarier/innen gegenüber der Wählerschaft, die Kontrolle demokratischer Entscheidungsprozesse sowie das Vertrauen der Wählerschaft in die demokratisch gewählten Staatsorgane letztendlich gesichert werden.

Datenschutz

Wir fordern eine kritische Überprüfung von bestehenden und geplanten Überwachungssystemen in der Stadt hinsichtlich der Wahrung des Datenschutzes, der Datensicherheit, der Verhältnismässigkeit und der Effektivität. Insbesondere in und um die AFG Arena sollen vermehrt Kameras aufgestellt werden, die offensichtlich auf eine lückenlose Überwachung abzielen. Auch am Openair St. Gallen wurden dieses Jahr erstmals flächendeckende Videoüberwachungssysteme getestet. Ein fragwürdiger Trend zeichnet sich ab! Wollen Sie als Bürger/in der Stadt St. Gallen wirklich immer mehr Privatsphäre für ein Stück trügerische Sicherheit opfern?

Kulturschutz -und Förderung

Wir definieren uns als (städtische) Gesellschaft wesentlich auch dadurch, wie wir mit unserer Kultur umgehen. Die Stadt St. Gallen ist Hüterin eines wichtigen und herausragenden Weltkulturerbes, nämlich des Stiftsbezirks. Der Stiftsbezirk, die Altstadt, die Villa Wiesenthal etc. sind das Erbe unserer Vorfahren; ein Erbe, das uns täglich aufzeigt, woher wir stammen und wer wir sind. Dieses Erbe gilt es zu erhalten! Es kann nicht sein, dass bei Bauarbeiten, Renovationen, Umnutzungen etc. willkürlich und ohne Reflexion irreparabel wertvolles Identitätsgut einfach zerstört wird. Wir fordern deshalb eine Überprüfung und allenfalls Anpassung des bestehenden Kulturgüterschutzkonzeptes der Stadt. Das ist der Weg, unsere Identität zu erhalten und St. Gallen letztlich auch als Magnet für interessierte Touristen verstärkt zu positionieren. Gleichzeitig müssen wir wachsam bleiben, dass wir die zeitgenössische Kultur nicht aus den Augen verlieren. So stehen die Piraten etwa einem Ausbau der Reithalle zu einem Kulturlokal, dem Bau einer Publikumsbibliothek und eines Naturmuseums grundsätzlich offen gegenüber. Skeptisch sehen wir hingegen Kürzungen bei der Bildung, Abstrichen bei Bibliotheken, Abstrichen bei Kulturlokalen wie dem Kugl… wir mögen vielleicht finanziell einige Franken auf Kosten von Kultur und Bildung ersparen; doch überlegen Sie sich, geschätzte/r Bürger/in von St. Gallen, welchen Preis wir dafür bezahlen!

Jugendpolitik

Als Piraten und als grösstenteils junge Bürger von St. Gallen sind wir uns bewusst, dass die heutige Jugend das Morgen von St. Gallen ist. Wie die jetzigen Machtträger mit Jugendlichen und deren Anliegen umgehen, ist aktive Zukunftsgestaltung! Als Junge wissen wir, dass Freiräume je länger je mehr gebraucht werden. Erinnern Sie sich, wie es als Jugendliche/r für Sie war? Erinnern Sie sich, wie der Kontakt und der Umgang mit Gleichaltrigen Sie geprägt haben? Inzwischen müssen wir befürchten, dass der öffentliche Raum uns weggenommen wird! Es ist in St. Gallen Realität, dass Jugendliche im öffentlichen Raum jederzeit polizeilich weggewiesen werden können und dass lebensfrohes Feiern durch bürokratische Hürden und Angst vor nicht tragbaren finanziellen Verantwortlichkeiten erstickt werden kann. Demgegenüber kämpfen private Räume wie das Kugl ums Überleben. Wir fordern, dass die Stadt ihre Verantwortung gegenüber ihrer Zukunft aktiv wahrnimmt und vermehrt Entfaltungsfreiräume für Jugendliche schafft und – wo bestehen – diese erhält!

Öffentliche Infrastruktur

Umwandlung der Verkehrsbetriebe St. Gallen in eine Aktiengesellschaft

Als service public soll die VBSG ein öffentliches Unternehmen der Stadt St. Gallen bleiben. Durch die geplante Umwandlung in eine Aktiengesellschaft befürchten wir eine sich abzeichnende, schleichende Privatisierung. Wer garantiert dafür, dass nicht in Zukunft, z.B. bei einer sich verschlechternden Finanzlage der Stadt, Anteile der VBSG ohne Mitsprache der Stimmbürger/innen verkauft werden? Wer garantiert dafür, dass auch wirtschaftlich nicht lohnende Haltestellen und Linien weiterhin bedient werden? Wer garantiert dafür, dass auch Mütter mit Kinderwägen und Menschen mit Behinderung weiterhin unsere Stadtbusse benutzen können? Das kann nur die Stadt!

Neugestaltung des Marktplatzes

Der Marktplatz ist traditionell das Zentrum des städtischen öffentlichen Lebens, ein Ort des Handels, ein Ort der Begegnung und eine Lebensader jeder Stadt. Sich auf Augenhöhe zu begegnen, sich auszutauschen oder auch nur zu spazieren und zu geniessen, ist nur auf einem autofreien Platz möglich. Wir fordern deshalb eine autofreie Gestaltung des Marktplatzes und sagen damit Ja zu einem lebendigen St. Gallen.

 


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Abschaffung der WMS? Nein, danke!

Mit Besorgnis nimmt die Piratenpartei SG AR AI zur Kenntnis, dass im Rahmen der “St. Galler Sparpolitik” nun auch eine Überprüfung der Wirtschaftsmittelschule (WMS) gefordert wird. Eine solche Überprüfung ist Ausdruck der Überlegung, dass eine allfällige Abschaffung der WMS zu Kosteneinsparungen und damit zu einer Entlastung des Staatshaushalts führen könnte. Diese Überlegung ist geradezu Sinnbild einer zu kurzfristigen und schädlichen Denkweise! Die Piraten sind der Ansicht, dass Bildung nicht nur notwendig ist, um junge Menschen zu sozial kompetenten und mündigen Bürgern zu erziehen, sondern auch eine der wichtigen volkswirtschaftlichen Ressourcen darstellt. Gerade die WMS hat gegenüber der herkömmlichen Matura den Vorteil, dass gezielt auch kaufmännisches Praxiswissen vermittelt wird. Das macht die WMS attraktiv sowohl für lokale Unternehmen, die kompetenten Nachwuchs rekrutieren wollen, wie auch für die WMS-Abgänger/innen, die den direkten Einstieg ins Berufsleben suchen. Eine Abschaffung der WMS hätte somit eine unmittelbare negative Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts St. Gallen. Kurzfristig könnten wohl Kosten eingespart werden, mittel- bis langfristig wird sich aber eine verminderte Wettbewerbsfähigkeit auch in tieferen Steuereinnahmen niederschlagen.

Severin Bischof, Vorstandsmitglied

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